Klick doch mal

Der Aufreißer

Du hast mir geglaubt,
ich hab Dich beraubt,
Dein Herz gestohlen,
ganz unverhohlen.

Es war viel zu leicht,
es hat schon gereicht,
Dich sanft zu berühren;
Dein Leid zu erspüren,
Dir Hoffnung zu machen
und mit Dir zu lachen.

Warum ich es tat?
Das Leben ist hart.
Solch kleine Triumpfe,
sie helfen, die stumpfe
Gewissheit des Lebens,
des Kämpfen und Strebens
ein wenig zu dämpfen.
Halt, Spielen statt Kämpfen.

Warum es Dich traf?
Du warst viel zu brav.

Es war Deine Unschuld, die mich an Dir reizte,
Du warst so naiv, so wahrhaft und rein,
und als Dir die Lust Deine Schenkel aufsprengte;
da drangen durch mich auch die Sünden mit ein.

Keine darf sein
so wie Du. Denn bei Dir
kann ich nicht bestehen,
und was wird dann aus mir?