Klick doch mal

Traumgedicht

In meinen Armen liegst Du, warm, zerbrechlich.
Dein Körper, unerforschtes, fremdes Land,
bewegt sich sanft, wie Wellen, unermesslich
zärtlich gleitet er durch meine Hand.

Ich kenn' Dich kaum, und dass wir hier nun liegen,
verdanken wir des Schicksals wirren Geist.
Das flüstern Deines Atems lässt mich fliegen,
so lang, bis mich der Traum von dannen reißt.

Was morgen ist, wer weiß das schon zu sagen,
mag sein, der Wind der Sehnsucht treibt mich fort,
vielleicht lass ich mich auch von Wellen tragen
zu dem von Sinnlichkeit erfüllten Ort.