Gedichte 2000

 

Ansatzweise

Deine Welt geht bis zum Horizont,
bis zum Horizont und nicht weiter.
Was dahinter liegt, berührt Dich nicht,
ist für Dich nicht mehr als ein Traum.

Meine Welt beginnt erst am Horizont,
am Horizont und geht weiter.
Was davor liegt, das erfüllt mich nicht,
ist für mich nicht mehr als ein Raum.

 

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Berauscht

Ich hab Dich im Blut
spüre Dich mit jeder Bewegung,
mit jeder Regung
tust Du mir gut.

Brennst sengend wie Glut,
in jedem meiner Gedanken.
Läßt meine Welt wanken,
gibst mir wieder Mut.

 

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Lady Night

As you walk across the shadow streets,
you may just feel her chilling touch,
her fingers, cold as hell and such,
they burn through to your very needs.

Her kiss may wander up your spine,
it tastes as sweet as bitter wine…
… but this time, she just plays along,
within a minute, she is gone.

And left behind, stunned and confused,
you urge and search for her cold light,
for all those who she once abused
are lost within the Lady Night.

 

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Motte zur Flamme

Deinem Licht so nah
wie nie zuvor

und nun,
zum allerersten Mal

Angst vor der Dunkelheit

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Deine Begabung

Manchmal, da kehrst Du
Dein Innerstes nach außen,
wächst über Dich hinaus,

läßt die Wirklichkeit sich überschlagen
und immer wieder neu
weckst Du Hoffnung und Sehnsucht
Liebe und Leidenschaft,
Mut und Vertrauen,
weckst das Beste in uns allen.

Manchmal, wenn Du
singst...

 

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Kaleidoskop

Dich zu betrachten ist wie
der Blick in ein Kaleidoskop:

So viele Farben, Formen und Facetten.
Niemals gleich,
immer
wunderschön.

 

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Freiflug

Wenn Du Dich in die Lüfte schwingst,
Deine Flügel ausbreitest,
die Welt hinter Dir läßt
und Dich frei entfaltest,

dann stehe ich da
und sehe Dir zu
mit einem Lächeln auf den Lippen,

denn ich weiß
ich bin frei
mit Dir zu fliegen
und Du hast die Sicherheit
bei mir zu landen.

 

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Farben

Für die tristen Tage,
die farblos grauen,
die hoffnungslos öden,

schenke ich Dir diese Farben:

Weiß für die Unschuld
in Deiner Seele.

Gelb für die Sonne
in Deinem Herzen.

Orange für die Wärme
in Deinen Worten.

Rot für das Feuer
in Deinem Gesang.

Grün für die heilende Kraft
Deiner Umarmung.

Blau für die erfrischende Tiefe
Deines Wesens.

Braun für den Halt,
den Du gibst, wenn Du frei bist.

Schwarz für das Verborgene,
durch das Du nur noch heller strahlst.

 

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Wesen der Nacht

Die Dunkelheit bricht herein,
verschluckt alle Schatten.

Endlich daheim!

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Schlüssel-Schloß-Prinzip

Manchmal, da will uns die Welt einsperren
mit ihrem frendlich-treuen Gesicht.
Manchmal, da scheint es leichter,
diese Masken anzunehmen,
anstatt sich mit dem zu konfrontieren,
was wirklich ist.

Kein Schloß ohne Schlüssel,
und wir halten ihn in unseren
eigenen ängstlichen Händen.

Entscheide Dich selbst.

 

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Strahlend

Wie können sie jemals wirklich begreifen,
was das ist,
Licht

wenn sie Dich niemals gesehen haben
wie Du lachst
und das Leuchten in Deinen Augen?

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Erwartungen

Was ich suche?
Ich suche Liebe.

Was ich finde?
Ich finde Vernunft.

Was ich brauche?
Ich brauche Nähe.

Was ich habe?
Ich habe nur Dich.

 

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Am Bahngleis

Heute werde ich gehen
ohne zurückzusehen.
Nein, ich dreh mich nicht um.

Und Du wirst es nicht sehen,
würdest es nicht verstehen.
Tränen, sie fallen so stumm.

 

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Marienkäfer

Hallo, du Große. Ich bin Gustav Glück, ein ganz gewöhnlicher kleiner Marienkäfer. Ein seltsamer Mann, mit nachtschwarzem Hut und Mantel, hat mich zu Dir geschickt, und er meinte, ich könnte Dir etwas Glück bringen.

Ich weiß wirklich nicht, wie er auf die Blüte gekommen ist. Ich bin doch nur ein Marienkäfer! Warum denken immer alle, ich würde Glück bringen? Aber na ja, weil Du so lieb guckst und lachst, will ich Dir ein wenig vom Glück erzählen.

Weißt Du, Glück, das ist für mich, die Sonne zu jagen. Dazu klettere ich ganz hoch hinauf auf einen Grashalm oder einen Ast, bis zur obersten Spitze. Dann nehme ich die Sonne genau ins Visier, damit sie mir auch nicht im letzten Moment entkommt. Ich öffne meine Deckflügel, breite meine feinen Flügelchen aus uuuuund....

Wruuuuuuuuuuuuum....

... ähm, ja, <räusper> und fliege dann genau auf die Sonne zu. Weißt Du, ich mag nämlich Sonnenblumen am allerliebsten auf der Welt, gleich neben dem Frühling und dem Tau und dem Gesang der Vögel (wenn sie nur nicht immer versuchen würden, mich zu fressen <seufz>), den Wind, wenn er ganz sanft bläst und mich mit sich trägt...

... wo war ich? Ah ja, und ist nicht die Sonne die Größte Sonnenblume von allen? Deshalb jage ich ihr also nach, schneller als der Wind, und dann...

... dann lasse ich sie entwischen. Jedesmal. Verrückt, was? Aber wenn ich so über die Wiesen fliege, und all die vielen Farben sehe und wie der Tau auf den Blüten und Blättern glitzert, den Wind unter den Flügen spüre und einfach davon schwebe, dann ist die Sonne mit einem mal gar nicht mehr so wichtig. Außerdem, manchmal, da denke ich fast, mein Traum von der Sonne ist vielleicht viel schöner als die Sonne selbst...

... das ist es für mich, Glück. Dieser Moment, wenn mich die Welt überwältigt und ich die Sonne vergesse, für den Augenblick.

Vielleicht fange ich sie ja morgen...

 

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Ich wünsche Dir Glück...

... aber ist nicht jeder seines Glückes Schmied?

Und so wünsche ich Dir all das,
was es braucht,
um Dein Glück zu schmieden.

Ich wünsche Dir
Kraft, um es zu Formen,
Geschick, um es nicht zu zerbrechen,
das Feuer der Leidenschaft,
damit es sich Dir fügt
und die Ruhe des Wassers,
damit es seine neue Form behält.

Doch was ich Dir am meisten Wünsche,
ist die sanft führende Hand der Liebe,
damit all das wie von selbst geschieht,
ohne auch nur einen Gedanken
daran zu verschwenden.

 

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Ich vermisse Dich

Ich vermisse Dich
manchmal, wenn

Ich mich nach Dir sehne

Du nicht bei mir bist

Ich Dich zu sehr bedränge

Du Dir Tür hinter Dir schließt

Ich Dir zu nahe komme

Du Dich von mir abwendest

Ich Dich mit aller Kraft festhalten will

Du Dich aus meinen Armen windest.

Ich vermisse Dich
immer wenn

Ich Dich nicht spüre

Du Dich vor mir verschließt.

 

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Meine Kapitulation vor der Weiblichkeit
(ein 4-teiler über das 2.-größte Rätsel des Multiversums)

Mädchen, Damen, herb und zart,
Weiblichkeit von jeder Art
ist Mannes Sehnsucht, Glück und Drang
und letztlich auch sein Untergang.

***

Wie sie mit den Augen necken
(und dabei die Krallen strecken),
listig lächeln, ganz galant,
hinter vorgehaltner Hand.

(...zähnefletschend, Raubtierhaft...)

Hat Mann dann genug gegafft
und sich endlich aufgerafft
diesem ach so holde Wesen
dessen Zeichen Mann zu lesen
und für sich zu deuten glaubt,
sich zu nähern, so beraubt
oft ein einz'ger kalter Blick
Mann um all  sein Liebesglück.

Steht er dann erst wie ein nasser
Pudel vor ihr, weiß nicht, was er
sagen soll und grinst nur dümmlich,
läuft dabei auch noch unrühmlich
knallrot an, so hat Mann schon
nichts gewonnen außer Hohn.

***

Frau läßt uns zwar gerne glauben
daß wir ihr die Sinne rauben,
sie aus unsrem Schützengraben
ganz charmant erobert haben.

doch mit ihren fein gesponn'nen
Netzen hat sie längst begonnen
uns wie eine Marionette
mit der Pheromonenkette
anzuleinen und zu lenken,
wobei wir natürlich denken
daß wir die großen Helden sind...

... und merken nicht, wer wen gewinnt.

***

Ach, wie schön wär es doch mal
sich ganz ohne diese Qual,
Schwertertanz und Feuertaufen,
ohne sich was anzusaufen,
vor der fünften Flasche Bier,
ohne raubtierhafte Gier,
Machosprüchen und dem allen
und ohne dabei zu lallen
sich mit ihr zu unterhalten...

Doch da andre Kräfte walten,
die man, allgemein bekannt
Gene nennt, liegt's auf der Hand:

Ob nun Held, Maus oder Wicht,
siegen kann Mann einfach nicht.

 

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Zu schön, um wahr zu sein?

Weißt Du, manchmal, wenn es dunkel ist,
da frage ich mich, ob es Dich
überhaupt gibt,

oder Du nur ein Wunschtraum bist,
eine Idee, eine Illusion,
wie dieses Licht,
daß man nur sieht,
wenn man die Augen schließt...

 

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Ich liebe Dich nicht mehr

Ich liebe Dich nicht mehr,
meine Liebe.

Ich liebe Dich nicht mehr
den ganzen Tag,
jede Stunde,
jede Sekunde,
jeden Gedanken lang.

Ich liebe Dich nicht mehr,
nur, weil Du gegangen bist.
Niemals vergessen.
Niemals vergeben.
Niemals verstehen.

Ich liebe Dich nicht mehr
als im ersten Augenblick,
nicht mehr als
in jedem einzelnen Moment,

kann es vielleicht nicht,
habe es vielleicht
nie getan.

 

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Du machst mich sprachlos

Du machst mich sprachlos,
Du nimmst mir die Luft
erdrückst mich
verzückst mich
entrückst mich
aus meiner Welt.

Du bist mein Zelt,
schützend, beengend.
Du bist die Glut,
wärmend, versengend.
Du bist das Schwert,
das über mir ruht,
Du teilst mich entzwei,
in Angst, Mut und Wut.

Du machst mich ratlos,
ziehst mich in die Kluft
Deiner Tiefe, und doch,
es ist einerlei.
Gefangen im Loch
bin ich letztlich frei.

Denn muß ich mich auch
erst selber besiegen,
all die Intrigen
sind nur Schall und Rauch.

Denn Du bist es Wert.

 

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Spaziergang am Morgen danach

Die Grillen zirpen Deinen Namen.
Woher haben
sie gehört,
daß wir uns so nahe kamen?
Selbst die Raben
sind verstört,

krächzen heiser ihre Spruch:
"Komm, sei froh
und laß es sein!"
Und des Blumenmeers Geruch
ist fast so
als wärst Du mein.

Nur der Himmel läßt mich leiden,
riesengroßes
wolkig-grau.
Kein Licht von Dir, um ich zu weiden.
Sternenloses
Ungenau...

 

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 Und wenn nur

Und wenn Du eine Elfe wärest,
nicht viel größer als meine Hand,
so würde ich schnell winzeklitzeklein
um einmal nur in Deinen Armen zu liegen.

Und wenn Du ein Stern wärest,
hoch oben am Himmelszelt,
so würde ich den Kopf in die Wolken stecken
und über mich hinauswachsen,
um einmal nur Dich zu berühren.

Und wenn Du nicht mehr wärest
als Schall und Rauch und Illusion,
so würde ich meine Ohren spitzen
und Dich tief einatmen
und mich in Deinen Träumen verlieren,
um einmal nur Dich zu erleben.

Und weil Du ein Mensch bist,
mir selbst viel zu ähnlich,
so bin ich ratlos,
erstarrt in Unschlüssigkeit,
ängstlich verwirrt
und tue
nichts.

 

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Zu viel der Worte

Dichtung kann auch Arbeit sein,
wenn Worte ohne Zahl Dich quälen.
Schlimm genug, fehlt Dir der Reim,
doch grausam wird's erst, wenn Du wählen
mußt.

Dann ist es Frust
rierend
und irritierend.

 

00023 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Ich glaube an Dich

Ich glaub an Deine Träume,
ich glaub an Deinen Mut.
Ich glaub an Deine Stärke,
ich glaub an Deine Wut.

Ich glaub an die Begeisterung,
tief in Deinem Herzen.
Ich glaub an Deine Kraft
alle Zweifel auszumerzen.

Ich glaub an Dein Licht,
vor dem alle Schatten weichen.
Ich glaub, wenn Du's nur willst,
kannst Du alles erreichen.

Ich glaub an Deine Liebe,
ich glaub an Dein Glück
und ich glaub fest daran,
daß ich ein kleines Stück

dazu beitragen kann,
so dann und wann...

Deshalb: Wenn Du mich brauchst,
dann denke an mich
und lies dieses Gedicht,
denn: Ich glaube an Dich.

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Es fließt...

Wohin es fließt, wenn es frei ist.
Welche verschlungenen Pfade es sich sucht,
und doch, am Ende, ins
Eine...

Warum es fließt, wenn es frei ist.
Bewegung ist Leben.
Es geht nicht fort, nur
weiter...

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Der kleine Unterschied

Er ist die Sicherheit, ich bin das Chaos.
Er ist die Ruhe und ich bin der Sturm.
Er ist das Lächeln und ich bin das Lachen.
Er ist der Apfel und ich bin der Wurm.

Er kennt Deine Lust, ich kenne Dein Leiden.
Er sieht eine Gabe, ich sehe ein Ziel.
Er will Dich für sich, ich will mich an Dir weiden.
Für ihn bist Du genug, für mich bist Du zuviel.

Er ist für Dich: Der Anker, die Brücke
das Festland, die Heimat, die Burg und der Pier.
Ich bin wie ich bin, will sein was ich sein kann,
will fliegen und tanzen und frei Sein mit Dir.

 

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Anarchy

There are no rules no more.
Everything is upside down.

Silence and peace
are within
everything.

There is no other ruler but
the ultimate answer:
to be
Your Self.

 

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Hemmungen

Ich habe Angst, mich zu verlieben,
hilflos, schutzlos, klein zu sein.
Angst vor heimtückischen Dieben,
Angst, es wieder zu versieben.
Angst läßt mich zum Schluß

allein.

 

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Relationen

Jemanden zu vergessen,
den man liebt,
ist unmöglich.

Jemanden zu verdrängen,
den man verliebt,
ist viel zu leicht.

 

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Last of stars

You are the last of stars
up in the sky, so far
away from me, but still
I will, I will, I will...

I will raise up so high,
will teach you how to fly,
so you don't have to fall
at all, at all, at all...

And when you fly, my dear,
there's nothing more to fear.
I will reach you in time.
and make you, make you mine. 

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Something

Something,
something happened today,
and there's no more way to escape,
no more way to negate,

‘course

something,
something happened tonight,
and I'm so afraid it could die,
so afraid it could fly away,

‘course

something,
something happened today…
You just happened tonight…

 

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Übertönt

Laut bist Du gegangen,
leis' bleib ich zurück.
in mir drin gefangen,
zerlegt und Stück für Stück

von Mitleid aufgefressen,
und noch nicht ganz verdaut.
Ich war wohl zu vermessen,
hab auf ein „Wir“ gebaut.

Die kleinen Monster necken
mich ganz erbarmungslos.
Ich will mich nur verstecken,
und bin doch viel zu groß.

Ich stolpre ja nur wieder
über den Kopf aus Holz
oder die langen Glieder
vom tief verletzten Stolz.

Laut sind wir gewesen,
leis' in unsrer Haut.
Könntest Du in mir lesen,
da ständ': „Ich hab’s versaut.“

 

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Frei machen

Du bist nur dann nicht frei,
wenn Du es zuläßt.

Ich mache auf,
und lasse es fließen.

 

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Mein letzter Stern
(Angst vor Nähe)

Du bist mein letzter Stern,
und wenn Du auch noch fällst,
Dich zu all jenen

kleinen feinen
ganz gemeinen strahlend reinen
sich vereinen doch nur scheinen

durch den Wunsch ganz tief gefallen,
diesen allen Dich gesellst,
wenn Du

fällst

geliebter Stern,
so fall ich mit...

... drum bitte bitte bleib
mir
fern...

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Der Störfaktor

Sie ist wirklich schnuckelig, das geb' ich ja zu,
niedlich, verspielt und auch kess noch dazu.
Sie ist wie ein Kätzchen, so flüchtig wie Rauch,
doch was mich an ihr stört, nun, das ist ihr Bauch.

Sie ist richtig klug, fast schon intellent,
halt etwas, an dem man sich gerne verbrennt.
geheimnisvoll, reizvoll, fast schon unnahbar,
doch was mich an ihr stört, nun, das ist ihr Haar.

Sie ist zauberhaft, so zierlich und fein,
so zart kann doch fast nur ein Engelchen sein.
So unbeschwert fröhlich und frei ist sonst keine,
doch was mich an ihr stört, das sind ihre Beine.

Sie ist ein Gedicht, das sich nicht mal reimt,
sie hat wohl Magie, die tief in ihr keimt,
doch was ich auch tue, sie bleibt, wie sie ist,
und was mich an ihr stört, das ist... das ist...

...Moment, ich hab's gleich...

...das ist...
...ähmmm...

...oh Mist!

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00035 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

 Are you laughing?

Are you happy? Are you happy?
Tell me
are you happy? Are you happy?
Tell me
are you laughing? Are you laughing?
Tell me
are you laughing? Are you laughing?
Tell me
is that why

you cry?

 

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Ich liebe Dich nicht

Ich liebe Dich nicht, das ist mein Problem.
Ich mag es wohl, an Deiner Seite zu gehen,
mit Dir zu fliegen, Dir zu gefallen,
Dich mit viel Zärtlichkeit langsam von allen

Ängsten und Zwängen und Unsicherheiten
loszulösen, Dich zu geleiten
ich hab Dich wohl lieb, ich mag Dich sehr gern,
doch ich liebe Dich nicht, und so bleib ich Dir fern.

 

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Was ich noch sagen wollte

Ich denke nicht,
daß Du groß bist, nur
weil Du über Dich selbst
hinaus wächst.

Wahre Größe liegt
in den Menschen,
die es verstehen,
sich ganz auszufüllen.

 

00038 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Freigabe

Ich gebe Dich frei,
frei, mich zu lieben,
mich zu betrügen,
mit mir zu fliegen.

Ich gebe mich frei,
frei, um zu fliegen,
Dir zu genügen,
mich zu besiegen.

Ich gebe uns frei,
und all die Intrigen
die Spielchen und Lügen
sind endlich vorbei.

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Versumpft

Warum ist mir so traurig,
warum ist mir so schwer?
Warum ist mir so schaurig,
ich mag das gar nicht mehr,

Ich will doch einfach frei sein,
ich will in Deinem Beisein
so leicht wie einer Feder
der Traurigkeit ans Leder.

Doch du bist nicht da,
Du bist mir so fern,
was ich wohl in Dir sah...?
Ach, hab mich doch gern!

 

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Tale of Two

We both take part in the same story.
We share one chapter all alone
and meet within the lines of glory
to whisper secrets yet unknown.

To know each other word for letter
is our blessing, gift and curse,
no magic spell could craft this better,
no demon trick could make it worse.

You're the mistress, I'm the danger.
You're the princess, I'm your knight.
You're pure love and I'm your anger,
You're so wrong, I can't be right.

What if the last of spells is broken?
What if the last page turns to dust?
Will we both be the last Unspoken,
or might the last of words be ”Trust”?

 

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Was Du für mich sein kannst

Was Du für mich sein kannst? Ich weiß es kaum.
Was ich da wohl ohne Dich alles versäume?
Vielleicht die Erfüllung all meiner Träume?
Vielleicht aber auch nur einen weiteren Traum...

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00042 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Dornröschens Prinz, Jahre später

Und wenn ich mit Dir auf den
verschlungenen Pfaden unserer Erinnerung wandle,

Wenn unsere Herzen wieder
im Einklang schlagen und unsere
Augen sich mit Tränen füllen,

Wenn die Zeit ihre Bedeutung
verliert,
und Gestern und Heute und Morgen
eins sind im hier und jetzt,

Dann erwacht in mir
eine alte Gewißheit unumstößlicher Liebe:

Ich werde Dich niemals verlieren!

 

00043 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Farbverlauf

Du malst Blassviolett auf Schwarz,
fügst grelles Rot an giftig Grün
und fahles Weiß wie Sternenglanz
an totes Gelb von altem Harz.

Dein hoffnungsloses Grau in Blau,
lässt Du mit braun gebrannten Schritten
durch tiefes Dunkellila zieh'n
und rufst: "All dies hab ich durchlitten!"

Doch nimmt man Dir die Farben weg
von Selbstmitleid, Angst, Hass und Schmerz,
und schenkt Dir einen Regenbogen,
fühlst Du Dich um Dein Bild betrogen.

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00044 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Ver-Liebt

Ich liebe Dich mehr
als mir lieb ist.

Gefangen im Widerspruch.

 

00045 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Du stielst meine Küsse

Du stielst meine Küsse, doch gibst keine her.
Du streichelst mich sinnlos, zärtlich verkehrt. Nicht
das Was Zählt, das Wie zählt, da ist noch viel mehr
zu erleben, erbeben, entschweben ins Nacht-Licht.

Du läßt uns nicht fließen, nicht sprießen, verließen
wir jemals den Ort der Kontrolle, die Rolle
von Macht und Vermächtnis, es ist zum Verdrießen
dies Zwingen, Auswringen, komme was wolle.

Schluß mit den Spielchen. Ich will das nicht mehr.
Ich weiß, wie es seinen kann, wundersam, ohne Zwang,
grenzenlos, willenlos, Fluß ohne Drang.
Doch  Du stielst meine  Küsse, und so bleiben sie leer.

 

00046 Rating: 4.0/10 (1 vote cast)

Abschiedsbrief

Feder, tanz auf dem Papier,
setz frohgemut schnell Strich um Strich,
ein Haken dort, 'ne Öse hier,
“Verlaß mich, denn, ich liebe Dich.“

Oh Feder, mit der scharfen Spitze,
schneid in mein Herz, tauch in mein Blut,
ins Jungfrauunsschuldsreinweiß ritze
mit Feuerrot die Liebesglut.

Und wenn der letzte Tropfen sich
mit dem Papier zum Schwur verbindet,
zerbrich den Schaft, befreie Dich,
und all der Zeiten Zorn entschwindet.

 

00047 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Farben und Formen und Nichts

Es ist Farben und Formen und Nichts
Es ist sich ganz geben, leben, erleben,
schmelzen, verschmelzen,
fließen, zerfließen

Es ist mehr als Ich, mehr als Du,
mehr als wir jemals 
waren und werden
und jedes Mal sind

Es ist unbeschwert, unversehrt, unbegreiflich
schön und wert,
vergänglich.
unendlich.

Es ist all das, nichts davon
und noch viel mehr, denn
alles, alles, alles, alles
ist Schatten und Einheit und Nichts.

 

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Kleiner Wicht

Es war ein mal ein kleiner Wicht,
der suchte Tag und Nacht das Licht
und fand es nicht.

Doch strahlt am Tag der Sonne Schein,
und Nachts die Sterne, wenn auch klein.
Wie kann das sein?

Er sah sie nicht, mein liebes Kind,
da diese Lichter außen sind.
Der Wicht war blind.

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00049 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Alexandra

A ls Elfe bist Du mir begegnet,
L
euchtend wie das Abendrot,
E
ngelsgleich, vom Licht gesegnet,
X -mal schöner als der Tod.

A ngst und Liebe eng umschlungen,
N
iemals, ewig, nah und fern,
D
istanziert, von Nacht durchdrungen,
R eines Herz, die Qual besungen,
A rien für einen Stern.

 

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Daneben

Ich bin heut ein wenig daneben,
das gebe ich ja gerne zu,
daneben, Dein Leben zu leben,
am Leben, um Freude zu geben,
drum gebe ich jetzt einfach Ruh.

Vielleicht hörst Du dann endlich zu

 

00051 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Vernetzt

Ich webe meine eigene Magie,
ich webe sie nur sie nur sie nur sie
und webst Du mit an dieser Symphonie,
so leben wir gemeinsam die Magie,
wird größer größer größer ward sie nie.

Wir weben uns're eigene Magie...

 

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