Gedichte 2002

 

Deinen Verstand

Da sitzt du, und starrst mit flehenden Augen
Auf das blutende Herz in meiner Hand
ganz so, als wolltest Du Sinn daraus saugen.
... mir ist, als verliere ich Deinen Verstand.

„Warum wolltest du es?“ scheinst Du mich zu fragen.
Aber ich wollte es nie, das hast Du verkannt.
Ich wollte nicht auch noch an dieser Last tragen.
... so langsam verliere ich Deinen Verstand.

Ich ertrag es nicht mehr, Deine Augen bluten
farblose Tränen, Perlmut auf Sand,
Dein Herz fällt zu Boden, mich reißen die Fluten
nur weg hier, und mit mir auch Deinen Verstand.

 

02001 Rating: 9.0/10 (1 vote cast)

Anhalten

Ich möchte den Tag
mit Dir beenden

doch dann

will ich den Tag
nie mehr beenden,
will diese Stunde
und Dich
ewig halten,
will nicht,
das wieder ein Morgen kommt

und dich fortreißt von mir.

 

02002 Rating: 10.0/10 (4 votes cast)

Ein Gedanke

Mein letzter Gedanke in den Tiefen der Nacht,
der mich leise flüsternd ins Traumland entführt,
der erste, wenn mit mir der Morgen erwacht,
bevor meine Haut noch das Sonnenlicht spürt,

Der eine, der stets alle andren verdrängt
in mir,
der mich mit so manch einem Lächeln beschenkt,
gilt Dir.

 

02003 Rating: 6.3/10 (4 votes cast)

Gedanken leben...

sie hüpfen, träumen, singen, lachen
argumentieren und streiten und wachen
über das Herz, sie nehmen und geben
Hoffnung und Angst, und manchmal, da weben

sie hauchdünne Netze aus Inspiration
die glitzern und glänzen wie eine Vision
und doch kaum beständiger sind als ein Traum,
verwehen sie doch mit dem Lufthauch der kaum

gedachten Gedanken, und derer sind viele
in jedem von uns, und erst wenn alle Spiele
gespielt sind und alle Gedanken gedacht
alle Träume geträumt, dem Erwachen gewacht,

erst dann kicken sie die noch rauchenden Schuhe
beiseite und kommen endlich zur Ruhe.

 

02004 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Everything I am

I'm no longer the same
The same person you came
To know when we met
the first time, you said.

And now you try to blame me
For not being the same me
For not being true
For not being like – you?

Listen:

Everything I am
I'm not to impress you
Everything I am
I'm not to be true
Everything I am
Is all I can be.
Everything I am
Is not what you see.

I'm more like the water that flows
You can't cross the same river twice
I'm gentle and friendly and nice
And sometimes, the thunder that growls

Sometimes I'm music, playing wild
Sometimes I'm words spoken by a child
Sometimes I'm pure like love at first sight
and sometimes I'm wasted, afraid of the light.

I'm not the picture you took of me.
I don't want to be framed – I am free!
I'm always changing, never the same
`course everything I am is just what I am.

 

02005 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Traumwertung

Ein Traum, ein wahrer Traum
kostet ein Leben.

Ein Leben, ein wahres Leben
ist wertlos
ohne einen Traum

 

02006 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Ungeschickter Brief

Ein Brief, der nie abgeschickt wurde.
Ein Treffen, das nie stattfand.
Worte, die nie über unsere Lippen kamen.
Berührungen, die nie so zärtlich waren.
Ein Kuß, den es nie gab.

Ein Brief, der abgeschickt wurde.
Ein Treffen, das stattfand.
Worte, die besser nie unsere Lippen verlassen hätten.
Berührungen, die tunlichst vermieden wurden.
Ein Kuß, der in unerreichbare Ferne rückt.

Ein Gefühl, das immer da ist.
Eine Hoffnung, die sich nie erfüllt?
Eine Chance, die chancenlos scheint.

Ein Brief, der alles ändern kann.
Ein Moment der Entscheidung.
Ein Briefschlitz, der geduldig wartet.

 

02007 Rating: 10.0/10 (3 votes cast)

Austausch

Wir sprechen nett miteinander,
über das Leben, Gott und die Welt
und auch über mich, einen Mann, der
das Leben nimmt wie kaum ein andrer,
die Sterne zählt am Himmelszelt.

Sie einzeln benennt,
sie beim Namen kennt
und ihre Geschichte
erfindet, erzählt.
In seinen Gedichten
weiß er zu berichten
was jeden von ihnen
erfreut oder quält.

Und auch über sie, eine Frau, die
früher einmal dem Alltag entglitt,
wenn sie hell funkelnd tanzte, und wie
ein Sternschnuppe fiel, doch der Aufprall kam nie
da sie wie eine Teuflin das Sternenlicht ritt.

Du schaust mich groß an,
bist ganz in dem Bann
meiner Worte, und wie
durch Zauber, Magie
strahlt in Dir ein Licht,
so stark, dass es nicht
mal die Vorsicht, die Angst
doch hemmt, und du langst

noch unsicher und doch so frech wie ein Kind
nach meinem Haar, streichelst es sanft wie der Wind.

 

02008 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Andenken

Ich denk noch immer an Dich. Nicht mehr jeden Tag,
und auch nicht, wenn ich nicht an Dich denken mag,
und es tut auch schon lange nicht mehr so weh
wenn ich vor mir seh, wie Du mir sagst: „Bitte, geh!“

Doch ich denke noch immer an Dich, wenn es still ist
und frage mich, ob Du mich manchmal vermisst,
so wie ich Dich nie wieder vermissen will
wenn es still ist um mich, so entsetzlich still.

 

02009 Rating: 10.0/10 (4 votes cast)

Eine Träne

Du fühlst.
Und wie Du fühlst!
Doch wie Du fühlst
Weiß keiner.

Du spülst
das, was Du fühlst
ganz schnell weg mit
nur einer

Träne

Schnell weg
gewischt, und Dein
Gesicht ist makellos
und rein

Kommt keiner
der die Träne sieht
die Dir entflieht
bleibt ein

Geschlossen

 

02010 Rating: 7.5/10 (4 votes cast)

Einsamer Baum

Sie alle gehen, Tag für Tag,
kaum sind sie da, schon sind sie weg,
und wer da wiederkehren mag
der kommt doch nur zu einem Zweck

Um eines Tages, mit dem Wind
aus meinem Leben fortzuwehen.
Gleich wie im Herbst die Blätter sind
wird jeder vor dem Winter gehen.

So blick ich einsam, Nacht für Nacht
zu meinem ewigen Sternlein hin.
Ob es wohl einmal für mich lacht?
Das gäbe meinem Leben Sinn.

 

02011 Rating: 9.5/10 (2 votes cast)

Dürre

Arm, das Land ohne Regen.
Verbrannt, vertrocknet, hat, fruchtlos
zu Staub zerfallen
und vom Wind verweht.

Arm, der Mensch ohne Tränen.

 

02012 Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Ungewiß

Wenn Du gehst,
jedes Mal
dann geht ein Teil
von mir
mit Dir,

dann bleibe ich zurück,
jedes Mal
fühle mich
allein gelassen
Sinn verloren
schmerzhaft leer.

Wenn Du Dich umdrehst
nur ein Mal
nur kurz
ein Blick zurück
über die Schulter,
ein Lächeln vielleicht

dann kehrt dieser Teil
zu mir
zurück
dieses Mal
in der Hoffnung
auf ein Morgen
mit Dir.

Nur
Du drehst Dich nicht um.
Kein Mal.
Kein einziges Mal.

 

02013 Rating: 8.3/10 (3 votes cast)

Wenn Du lachst

Wenn Du lachst, wie Du lachst,
wie nur Du lachst,
nur Du,

Wenn Du nachts, jede Nacht,
die Augen zu machst,
zur Ruh,

Wenn Du denkst, wer Dich lenkt,
und nur Du bist,
immerzu,

Wenn Du hängst, Dich verfängst,
und nie ruh gibst,
dann bist Du

Was ich brauch, wo ich sein mag,
was ich suche,
was ich will,

Dann bin ich, wenn Du nah bist,
nah bei mir,
in mir still.

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02014 Rating: 5.5/10 (2 votes cast)

Blaue Augen

Wie ein unergründlich tiefer
See, im Dunkel dieser Nacht
fast schwarz, in dem sich schillernd schwankend
Mond und Sterne spiegelnd sehn

sind Deine Augen, fast zum Greifen
nah und doch das Bild in ihnen
durch Berührung unruhig flackernd
unerreichbar fern von mir.

 

02015 Rating: 8.3/10 (3 votes cast)

Einblicken verboten

Ich habe Dich angesehen
und tief in Dich hinein.
“Nein, laß das!“ sagst Du im wegdrehen,
“Da drin bin ich lieber allein.“

„Das, was Du da siehst, magst Du doch eh nicht leiden
und wirst mich meiden.
Ich weiß es genau!
Und findest Du doch an all dem gefallen
wirst Du gegen tausend Mauern prallen
die ich um mein Herz mir bau.“

 

02016 Rating: 9.6/10 (5 votes cast)

 

Endsequenzen

Prolog zum Epilog

Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?
So viele, wie da Menschen gehen
ohne Wort und Blick zurück.

Kurzschluß

Sie hat sich nicht umgedreht. Das allererste mal.

Zum Abschied ein Kuß.
Der Weg zur Tür.
Aufschließen.
Weg war sie.

Kein Blick zurück.

Morgen mache ich Schluß.

Wahn-Sinn

Ich riech ihn noch an Dir.
Wie kann das sein?
Ich hab dafür gesorgt,
daß er Dir nie mehr nahe kommt.
Und doch,
sein Salz auf Deiner Haut.
Es schmeckt wie Blut.

Eines Nachts

„Ich muß jetzt gehen“
sagst Du, stehst auf,
streifst den Umhang
der Leidenschaft ab,
sammelst nackt Deine
weit
verstreuten Hüllen ein,
kleidest Dich,
schließt die Tür
hinter Dir

und kommst nicht wieder.

Entzug

Nicht bei Dir zu sein
ist schlimm.

Aus den falschen Gründen bei Dir zu sein
ist tödlich.

 

02017 Rating: 8.3/10 (3 votes cast)

 

Zerbrochene Schnallen

Seht ihr das Mädchen dort am Rande sitzen
und seine dünnen Beine, kraftlos baumeln
sie über dem Abgrund, und die Steine ritzen
blutig die Haut ...
... bald wird es taumeln

und stürzen, wobei, es ist schon gefallen
vor, für sein Alter, sehr langer Zeit
als kräftige Männerhände die Schnallen
seines Kleides zerbrachen ...
... es war nicht bereit

und keiner hat je auf die silbernen Spangen
geachtet, die ihm aus dem Haar gerissen
und keiner ist da, um es aufzufangen,
ihm Halt zu geben, oder ...
... um es zu wissen.

Seht ihr das Mädchen dort am Abgrund... nein.
Ihr seht es nicht, wie solltet ihr auch,
Es verlor seine Unschuld, ist nicht mehr rein.
Sie ist für Euch verloren ...

... und ihr seid es auch.

 

02018 Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Die Nacht kommt

Die Nacht kommt wie ein
alter Freund
der ob seines undurchdringlichen
Wesens
uns immer schon etwas unheimlich war,

hüllt uns wohlwollend ein
in ihren schwarzen Mantel,

nimmt uns
Farbe, Form, Licht, Ablenkung,

gibt uns
das Flüstern und Knarzen
den Traum
und
uns selbst

 

02019 Rating: 7.0/10 (3 votes cast)

Der Frühling kommt

Der Frühling kommt und trägt in sich
schon eine vage Idee des Somers.

Überall
erwacht das Leben, zaghaft mutig
ob des lauernden
Todes
späten Frosts,

ganz wie ein Träumer, sich im Schlafe
unruhig wälzend,
denn das Erwachen lauert,
schlägt vielleicht zu
kurz vor der Erfüllung,

und dennoch
träumen
wir.

 

02020 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Wie Du riechst

Wie Du riechst...

Du riechst nach Meer,
nach tiefem, blauem, weitem Land,
nach sturmgepeitschter Wellenwand,
nach Salz und Freiheit, nie gekannt.

Wie Du riechst...

Du riechst nach mehr,
Du riechst nach tasten, spüren, schmecken,
nach tausendfach Dich zu entdecken,
danach, all das in Dir zu wecken

... wonach Du riechst.

 

02021 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Melanie Tomsa

M ich so zu verwirren, wie machst Du das?
E ingehüllt in Deinen Duft
L ieg ich auf Deinem Schoß, und frag mich, was
A n Dir raubt mir derart die Luft?
N un gut, Du bist schön, doch das sind viele, und
I ntelligent, Du verstehst meine Spiele, und
E igensinnig, glaubst an Deine Ziele, und

T rotzdem, vielleicht ist das alles Betrug?
O hnmächtig und ohne Sinn und Verstand,
M ich so zu verwirren ist schon allerhand.
S o schnell, wie das zwischen uns alles entstand…
A ch wen interessierts? Jetzt und hier ist genug.

 

02022 Rating: 8.5/10 (2 votes cast)

Renate

R eines Herz, der Unschuld gleich.
E inmal will ich es berühren.
N ur sein Schlagen macht mich reich.
A ch, könnt ich es doch verführen
T raum gleich mit mir abzuheben.
E infach allem zu entschweben.

 

02023 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Danach

Da stehen wir nun, mit zugenähten Lippen,
Die Augen, leer, kalt, spiegelblind,
und fühlen uns doch nackt bis auf die Rippen,
so hilflos wie ein kleines Kind.

Wie schweigen, was fehlt, ist das eine Wort dazwischen,
das unsagbar riesig über uns steht
und uns umkreist mit bösartigem Zischen
bis einer sich umdreht und endlich geht.

 

02024 Rating: 8.0/10 (1 vote cast)

Unter tausend Dingen

Ich suche für dich tausend Worte
um einem nur Sinn zu verleihn.
Begebe mich an tausend Orte
um einmal nur bei Dir zu sein.

Will einmal nur Dich liebend nennen
und weiß nicht, wie ich's sagen kann
denn jedes Wort muß Dich verkennen
und ist an Deinem Sinn vertan.

So such ich unter tausend Dingen
eines, das vor Dir besteht.
Vielleicht muß es wie Mondtau klingen
wenn Wind ihn von den Blättern weht.

 

02025 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Close

Sometimes you have to close your eyes
to find your dream

Sometimes you have to close your ears
to hear the voice inside that tells you
all the things you need to know

Sometimes you have to close your mouth
to speak out all the words your really
really really have to say.

Sometimes you have to close your hand
to hold on fast to what you lost
far down the way to where you
stand now, drying thousand tears.

Sometimes you have to close your mind
to let your heart conquer the space
that is inside of you, and all around,
and inside me.

Sometimes you have to close your eyes
to see me how I really am.
Sometimes you have to close your ears and mouth
and listen to the things I do not tell.

Sometimes you have to close your hand
to set me free.

Sometimes you have to close your mind
to understand.

 

02026 Rating: 10.0/10 (2 votes cast)

Now I know

I know your skin better
than my own hands.
I know when to kiss you
and when to be friends.

I thought I knew also
when to say goodbye
but I wish I’d never learned
how to make you cry.

 

02027 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Down to the river

So go with the man with the golden smile, yeah,
go with the man with the deep green eye, yeah,
go with the man, but don’t ask why
as you follow him down to the river.

He will lead you down to the deep blue sea,
he will gift you with wings and set you free,
he will finally let you forget about me
as he takes you down to the river.

So go with the man with the golden smile, yeah,
go with the man with the deep green eye, but
don’t you forget to say goodbye, for you
won’t come back from the river. 

 

02028 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Tears cried in the rain

Tears cried in the rain is all you’ll ever see.
You must be a fool to try this trick on me.

You never knew how I feel
my love,
but then maybe I
just forgot
forgot to tell…

It’s kinda funny,
maybe it was just a joke
but noone laughed.

It’s kinda funny,
but can you hear, can you hear
anyone
laughing

Laughing

laughing

Maybe I treat you wrong
but you know, my love goes on.

Maybe you could not be right.
there was no way to win this fight.

You tried to steal from me
what was already yours
already yours,
already yours!

And then you sold it away
for a
dying
rose.

Tears in the rain is all you left for me.
I’ve been such a fool, you know, I could not see

you

laughing

 

02029 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Roadtrip

Somewhere down the road
named Ans-Where
there is a Quest, for ions
waiting to lead you
through dreams and dangers
fortune and fear
hope and hatred
to a road
named Ans-Where
and someone, named Y’who,
on his search for a quest.

 

02030 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Traum eines Traumes

Mir träumte,
daß ich träumte
ich hätte einen Traum

in dem ich jede Nacht erwachte
und das hatte
was man allgemein
als Leben kennt

und  jeden Morgen einschlief
und den Tag hindurch
träumte
von dem Träumen
eines Traumes.

 

02031 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Stress

        schneller
                       schnllr
                                  schnlr
                                           snlr
                                                   slr
                                                       sr
                                                          s
                                                            t
                                                              r
                                                               e
                                                                s
                                                                s
                                                                .
                                                                .
                                                                .

 

02032 Rating: 9.7/10 (3 votes cast)

Entdeckung der Langsamkeit

Langsam
beginne
ich
zu
verstehen
was
es
heißt

inne
zu
halten

ent
täuscht

und

ver
rückt

Zu
Sein

 

02033 Rating: 7.0/10 (1 vote cast)

Bumerang

Ich bin jenes Wort, das Du niemals sprichst.
Ich bin auch der Stachel, mit dem Du mich stichst.
Ich bin Deine Augen, die Du oft verschließt.
Ich bin wie ein Spiegel, in dem Du mich siehst.

Weißt Du, das Wort, das ist Liebe,
und Bienen sind letztendlich Diebe,
auch grüne Augen sind manchmal blau
und wen Du da siehst... schau hin, schau genau!

 

02034 Rating: 9.0/10 (1 vote cast)

Nicht viel

Du tust nicht viel, nur, vielleicht lächeln
oder strahlen, sternenklar
und lässt dabei selbst Flammen schmelzen,
machst einen Traum aus jedem Wahr.

Du willst nicht viel, nur, vielleicht lieben,
ganz und gar und völlig frei
und gibst nicht viel, nur, vielleicht alles
andre ist doch einerlei.

 

02035 Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Zu ähnlich

Du sagst, wir haben
nichts gemeinsam,
vergleichst uns mit
zwei Parallelen,
die nichts verbindet,
die sich nie berühren,
außer vielleicht
in der Unendlichkeit,
und selbst das ist fraglich.

Lächelnd schüttle ich den Kopf.
Siehst Du denn wirklich nicht,
wie sehr wir uns gleichen?
Ohne diesen Abstand,
gefüllt mit Misstrauen und Selbsttäuschung,
wären wir deckungsgleich.

 

02036 Rating: 10.0/10 (1 vote cast)